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Die „Brauerei zur Schreckenskammer“ gab es von 1442 - 1943. Heute gibt es an selber Stelle noch die Gaststätte in der Ursulagartenstraße. Das Kölsch wird in der Giesler Brauerei (» Giesler) als Lohnsud gebraut.
Über die Entstehung des Namens „Zur Schreckenskammer“ gibt es verschiedene Überlieferungen.
Nummer 1: Gegenüber der Brauerei an der Johannisstraße befand sich damals die Lehranstalt der Fränkisch-Märkischen Eisenbahn. Wegen der räumlichen Enge fanden viele Prüfungen im Brauhaus-Saal statt, und die Angst der Prüflinge ließ diesen Sahl zur „Schreckenskammer“ werden.
Nummer 2: Die in Köln zum Tode verurteilten erhielten auf dem Weg von Gerichtsgebäude zur Hinrichtung ihre Henkersmahlzeit in der „Schreckenskammer“.
Aus den neueren Gläsern steht nicht mehr „Kölsch“. Es gibt Gläser mit „1442“ und selten auch mit „1750“. Was am Jahr 1750 so erwähnenswert war, ist mir nicht gekannt.